Gestern war ich mal wieder surfen. Leider war es fuer mich nicht so erfolgreich, wie beim ersten Mal. Nach den Kommentaren der Maenner zu urteilen, mit denen ich surfen war, waren die Wellen: beautiful (wie die Aussies hier so schoen sagen.). Ich fands ganz schoen anstrengend mit dem Board ueberhaupt ein stueckweit rauszukommen und ich musste aufpassen, dass mir die Wellen das Board nicht um die Ohren gehauen haben.
Doch dann ist es doch passiert. Was ich genau gemacht hab weiss ich auch nicht mehr. Ich weiss nur noch, dass ich das Board quer vor mir hatte und ich sah wie eine Welle auf mich zurollte. Um das Board rumzureissen, dafuer war es schon zu spaet. Ich hab mich dann nur noch versucht mit meinen Armen gegen das Board zu schuetzen, aber da hat es mir schon einen heftigen Kinnhaken versetzt. Man ich hab gedacht mein Kopf hoert ueberhaupt nicht mehr auf zu vibrieren. Naja, wenigstens bin ich net bewusstlos geworden. Mein Gastvater hat alles mitangesehen und musste sich vermutlich das Lachen verkneiffen. Er sich mein Kinn angesehen und gemeint wir muessten es mit ein paar Stichen naehen (denn letzte Woche hat sich einer aus der Gemeinde mit dem Surfboard unterhalb der Nase aufgeschlitzt und es musste mit ein paar Stichen genaeht werden), dabei hat er mich nur angegrinst.
Nein, so schlimm ist es nicht. Mein Kinn ist etwas angeschuerft, blau und es schmerzt ein wenig beim Kauen. Naja vom Surfen hat es mich dennoch nicht abgehalten :).
Sonntag, 1. März 2009
Samstag, 28. Februar 2009
Ich lebe noch!
Nachdem ich soviele besorgte e-mails bekommen habe, muss ich doch mal wieder etwas posten (sorry, dass es immer etwas laenger dauert.)
Also mir geht es gut, ehrlich gesagt geht es mir sogar sehr gut.
Ich bin weder vom Buschfeuer noch von Hochwasser bedroht, eher vom Austrocknen. Heute ist der 1. Herbsttag, aber davon ist nicht wirklich viel zu spueren. Seit einer Woche haben wir taeglich ueber 30 Grad und naechste Woche soll es noch heisser werden. Schoen, ne :).
Aber zurueck zu den Katastrophen hier in Australien. Ich hatte ja keine Ahnung, dass in Deutschland soviel darueber berichtet wird. Als sich die Lage in Victoria mit den Buschfeuern zugespitzt hat, war ich mit meiner Schwester in Melbourne, also nicht wirklich weit davon entfernt. Dort wurde im Fernsehen ueber nichts anderes mehr geredet und in Laeden, auf den Strassen und sogar am Flughafen konnte man fuer die Opfer Geld spenden.
Obwohl wir so "nahe" waren, waren wir jedoch zu keiner Zeit bedroht. Vom Flugzeug aus haben wir ein paar Rauchschwaden gesehen, aber der "brennende Busch" ist doch etwas weiter ausserhalb (Australien ist schliesslich ganz schoen gross).
Es ist schon sehr frustrierend zu sehen, dass es dort unten im Sueden so trocken ist und der Norden von Queensland im Wasser ertrinkt. Und doch so schwierig, traurig und frustrierend diese ganze Situation ist, so ist es doch ermutigend zu sehen, wie die Menschen in solchen Situationen zusammenhalten und teilweise ihr letztes Hemd fuer andere geben.
Irgendwie schade, dass wir Menschen (damit meine ich in erster Linie mich, ich bin viel zu oft unzufrieden, aber ich beobachte es doch auch bei anderen :) ) erst in schwierigen oder lebensbedrohenden Situationen lernen Leben (und Besitz) zu teilen und wertzuschaetzen.
Also mir geht es gut, ehrlich gesagt geht es mir sogar sehr gut.
Ich bin weder vom Buschfeuer noch von Hochwasser bedroht, eher vom Austrocknen. Heute ist der 1. Herbsttag, aber davon ist nicht wirklich viel zu spueren. Seit einer Woche haben wir taeglich ueber 30 Grad und naechste Woche soll es noch heisser werden. Schoen, ne :).
Aber zurueck zu den Katastrophen hier in Australien. Ich hatte ja keine Ahnung, dass in Deutschland soviel darueber berichtet wird. Als sich die Lage in Victoria mit den Buschfeuern zugespitzt hat, war ich mit meiner Schwester in Melbourne, also nicht wirklich weit davon entfernt. Dort wurde im Fernsehen ueber nichts anderes mehr geredet und in Laeden, auf den Strassen und sogar am Flughafen konnte man fuer die Opfer Geld spenden.
Obwohl wir so "nahe" waren, waren wir jedoch zu keiner Zeit bedroht. Vom Flugzeug aus haben wir ein paar Rauchschwaden gesehen, aber der "brennende Busch" ist doch etwas weiter ausserhalb (Australien ist schliesslich ganz schoen gross).
Es ist schon sehr frustrierend zu sehen, dass es dort unten im Sueden so trocken ist und der Norden von Queensland im Wasser ertrinkt. Und doch so schwierig, traurig und frustrierend diese ganze Situation ist, so ist es doch ermutigend zu sehen, wie die Menschen in solchen Situationen zusammenhalten und teilweise ihr letztes Hemd fuer andere geben.
Irgendwie schade, dass wir Menschen (damit meine ich in erster Linie mich, ich bin viel zu oft unzufrieden, aber ich beobachte es doch auch bei anderen :) ) erst in schwierigen oder lebensbedrohenden Situationen lernen Leben (und Besitz) zu teilen und wertzuschaetzen.
Freitag, 30. Januar 2009
My first surf...
Nach 5 Monaten war es heute morgen um 08 Uhr endlich soweit: Mal ging mit mir surfen.
Am Strand habe ich geprobt, wie und wo ich auf dem Surfboard liegen muss und dann wie man vom Liegen auf dem Board aufsteht. Man darf naemlich nicht zu weit vorne liegen, ansonsten drueck man beim Aufstehen das Board unter Wasser. Wenn man zu weit hinten liegt, dann bremst man die Geschwindigkeit. Die Haende muessen auf dem Board sein und nicht seitlich, denn ansonsten besteht die Gefahr, dass man abrutscht und mit dem Gesicht aufs Board knallt (das hab ich zum Glueck nicht ausprobiert :) )
Dann gings ins Wasser (es war uebrigens auch das erstmal, dass ich im Meer baden war seit ich hier bin. Echt unglaublich.), aufs Board und mit der Welle zurueck an Strand. Zu Beginn lag ich nur auf dem Board, dann hab ich versucht aufzustehen. Es ist einfacher als ich mir das vorgestellt habe, allerdings hatte ich am Anfang Probleme mich auf dem Board zu halten. Aber mit der richtigen "Technik" hat auch das funktioniert.
Ich haette nie gedacht, dass man das so schnell lernen kann und es macht soviel Spass. Naja, es ist definitiv ausbaufaehig :). Es sieht noch nicht so sportlich und ellegant aus. Ich hab soviel Salzwasser geschluckt, dass ich fuer das naechste Jahr nicht mehr krank werde. Manchmal war ich mehr unter Wasser als auf dem Board :). Am meisten verunsichert haben mich die vielen Leute um mich herum. Denn ich habe eine Frau voll ueberrannt, gluecklicherweise konnte sie gerade noch rechtzeitig unter ihr Board tauchen. Well, that happens :)!!! Es war auf jeden Fall nicht das letzte Mal, dass ich surfen war!!!
Am Strand habe ich geprobt, wie und wo ich auf dem Surfboard liegen muss und dann wie man vom Liegen auf dem Board aufsteht. Man darf naemlich nicht zu weit vorne liegen, ansonsten drueck man beim Aufstehen das Board unter Wasser. Wenn man zu weit hinten liegt, dann bremst man die Geschwindigkeit. Die Haende muessen auf dem Board sein und nicht seitlich, denn ansonsten besteht die Gefahr, dass man abrutscht und mit dem Gesicht aufs Board knallt (das hab ich zum Glueck nicht ausprobiert :) )
Dann gings ins Wasser (es war uebrigens auch das erstmal, dass ich im Meer baden war seit ich hier bin. Echt unglaublich.), aufs Board und mit der Welle zurueck an Strand. Zu Beginn lag ich nur auf dem Board, dann hab ich versucht aufzustehen. Es ist einfacher als ich mir das vorgestellt habe, allerdings hatte ich am Anfang Probleme mich auf dem Board zu halten. Aber mit der richtigen "Technik" hat auch das funktioniert.
Ich haette nie gedacht, dass man das so schnell lernen kann und es macht soviel Spass. Naja, es ist definitiv ausbaufaehig :). Es sieht noch nicht so sportlich und ellegant aus. Ich hab soviel Salzwasser geschluckt, dass ich fuer das naechste Jahr nicht mehr krank werde. Manchmal war ich mehr unter Wasser als auf dem Board :). Am meisten verunsichert haben mich die vielen Leute um mich herum. Denn ich habe eine Frau voll ueberrannt, gluecklicherweise konnte sie gerade noch rechtzeitig unter ihr Board tauchen. Well, that happens :)!!! Es war auf jeden Fall nicht das letzte Mal, dass ich surfen war!!!
Montag, 5. Januar 2009
Begegnung mit Jesus: Heaven on Earth
Heute war einer der Tage, die man zum einen am liebsten vergisst und andererseits unvergesslich bleiben. Gott lehrt mich zur Zeit mal wieder ihm in allen Bereichen zu vertrauen und in letzter Zeit hat er besonders ueber Geld zu mir geredet. Geld gibt doch irgendwie Sicherheit, aber wenn man unsere globale Situation betrachtet ist man da doch nicht mehr so sicher, vor allem wenn man in Aktien und aehnliches investiert hat. Gott will, dass ich mein Vertrauen und meine Sicherheit in ihn setze und mein Geld in "sein Reich", in Menschen investiere. Das hab ich die letzten Wochen dann auch immer wieder ausprobiert und erlebt, dass es doch wesentlich gluecklicher macht andere zu beschenken, als staendig an sich selbst zu denken. Doch vorausschauend wie ich bin, hab ich doch ausgerechnet, wieviel Geld ich noch habe, was ich noch ausgeben kann bzw. was ich noch benoetige. Aber es kommt ja doch immer anders als man denkt. Heute morgen hat mir meine Gastmutter gesagt, dass die Gemeinde eine Verwarnung fuer "speeding" mit dem Bus der Gemeinde bekommen hat und es kann nur jemand aus unserer Familie gewesen sein. Naja, letztendlich war es dann doch tatsaechlich ICH. Nicht nur dass es echt peinlich ist, es kostet doch auch einiges an Geld (die spinnen die Australier!!!), das ich definitiv NICHT eingeplant hatte. Das war der "Tropfen der mein Fass" im wahrsten Sinne des Wortes zum Ueberlaufen gebracht hat, da es nicht der einzige Bereich ist in dem Gott mich gerade herausfordert. Ich sass in meinem Zimmer und hab mir die Augen aus geheult und dann hab ich beschlossen zu meinem Lieblingsplatz zu gehen:
"Oben auf dem Huegel"!
Ich hab meine Kopfhoerer in meine Ohren gestopft und bin den Huegel hoch gestampft waehrend ich mich verzweifelt an Gott gewendet hab, da ich doch wissen wollte, was das alles soll! Schliesslich haette er mich ja vor der doofen Kamera warnen koennen!
Als ich oben angekommen bin, war es schon daemmrig und der ganze Himmel war in rotes Licht getaucht (hatte leider keine Kamera dabei, sorry) und meine Freunde, 2 Kaengurus (die verspeisen dort zwischen den Haeusern ihr Abendessen) haben schon auf mich gewartet. Dort sass ich dann auf der Leitplanke, hab die Aussicht ueber die ganze Gold Coast genossen und da war er: JESUS. Er hat sich ganz heimlich zu mir gesetzt und mit seiner Gegenwart, seinem Frieden mein Herz geflutet und ich konnte das tun wozu mich das Lied aufforderte, welches ich hoerte: TAKE MY FEAR OF LETTING GO!
Ich konnte meine Angst vor dem "Loslassen" los lassen, die Kontrolle abgeben und mich einfach einlassen auf meinen Freund, Bruder, Retter, Wertgeber: Jesus! Der mich nicht versetzt oder mir den Ruecken zuwendet obwohl ich ihm mal wieder die Schuld in die Schuhe schieben wollte. NEIN!! Er war einfach da und hat zugehoert, mitgeweint und mir seine Arme entgegen gestreckt!Ich hab wieder einmal schmerzlich feststellen muessen, dass mein Vertrauen in Gott noch klein ist und meine Angst doch noch viel Kontrolle ueber mich hat. Und doch war es ein weiterer Schritt Gott entgegen und eine neue Entscheidung mich ihm ganz hinzugeben. Denn ich kann euch sagen in den Momenten, wenn du diesen Frieden erlebst, der deinen Verstand uebersteigt, dann fuehlst du dich einfach sicher, "scheissegal" was dein Problem ist. Aber es geht nicht nur um ein schoenes Gefuehl. Mein Problem ist jetzt Gottes Problem und er wird eine Loesung finden. Wie die aussieht? Ich habe absolut keine Ahnung, aber er wird sich darum kuemmern, das ist sicher! Ich lass es euch wissen, sobald ich mehr weiss!
Ach ja und das schoene ist er will dir nicht nur Momente schenken in den du ihm begegnest und du von seinem Frieden erfuellt wirst, sondern eine ganze Ewigkeit!!
"All of my life in every season you are still God, I have a reason to sing, I have a reason to worship!" (Desertsong)
"Mein lebenlang zu jeder Zeit (ob Hoehe oder Tiefe) bleibst du Gott (der alles in der Hand hat) deshalb habe ich einen Grund zu singen, einen Grund dich anzubeten!"
"Oben auf dem Huegel"!
Ich hab meine Kopfhoerer in meine Ohren gestopft und bin den Huegel hoch gestampft waehrend ich mich verzweifelt an Gott gewendet hab, da ich doch wissen wollte, was das alles soll! Schliesslich haette er mich ja vor der doofen Kamera warnen koennen!
Als ich oben angekommen bin, war es schon daemmrig und der ganze Himmel war in rotes Licht getaucht (hatte leider keine Kamera dabei, sorry) und meine Freunde, 2 Kaengurus (die verspeisen dort zwischen den Haeusern ihr Abendessen) haben schon auf mich gewartet. Dort sass ich dann auf der Leitplanke, hab die Aussicht ueber die ganze Gold Coast genossen und da war er: JESUS. Er hat sich ganz heimlich zu mir gesetzt und mit seiner Gegenwart, seinem Frieden mein Herz geflutet und ich konnte das tun wozu mich das Lied aufforderte, welches ich hoerte: TAKE MY FEAR OF LETTING GO!
Ich konnte meine Angst vor dem "Loslassen" los lassen, die Kontrolle abgeben und mich einfach einlassen auf meinen Freund, Bruder, Retter, Wertgeber: Jesus! Der mich nicht versetzt oder mir den Ruecken zuwendet obwohl ich ihm mal wieder die Schuld in die Schuhe schieben wollte. NEIN!! Er war einfach da und hat zugehoert, mitgeweint und mir seine Arme entgegen gestreckt!Ich hab wieder einmal schmerzlich feststellen muessen, dass mein Vertrauen in Gott noch klein ist und meine Angst doch noch viel Kontrolle ueber mich hat. Und doch war es ein weiterer Schritt Gott entgegen und eine neue Entscheidung mich ihm ganz hinzugeben. Denn ich kann euch sagen in den Momenten, wenn du diesen Frieden erlebst, der deinen Verstand uebersteigt, dann fuehlst du dich einfach sicher, "scheissegal" was dein Problem ist. Aber es geht nicht nur um ein schoenes Gefuehl. Mein Problem ist jetzt Gottes Problem und er wird eine Loesung finden. Wie die aussieht? Ich habe absolut keine Ahnung, aber er wird sich darum kuemmern, das ist sicher! Ich lass es euch wissen, sobald ich mehr weiss!
Ach ja und das schoene ist er will dir nicht nur Momente schenken in den du ihm begegnest und du von seinem Frieden erfuellt wirst, sondern eine ganze Ewigkeit!!
"All of my life in every season you are still God, I have a reason to sing, I have a reason to worship!" (Desertsong)
"Mein lebenlang zu jeder Zeit (ob Hoehe oder Tiefe) bleibst du Gott (der alles in der Hand hat) deshalb habe ich einen Grund zu singen, einen Grund dich anzubeten!"
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